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Mail an Herrn Sonntag, Chef vom Dienst der "Freien Presse Chemnitz", 15.11.2005

Klaus Wallmann sen. || Datum: 20.12.2005

Mail an Herrn Sonntag, Chef vom Dienst der "Freien Presse Chemnitz", 15.11.2005

Vor einem Monat schrieb ich Herrn Sonntag eine Mail, in dem ich ihn um die Einlösung seines vor einem Jahr gegebenen Versprechens bat. Da ich noch heute auf eine Antwort oder eine beantwortende Reaktion warte, veröffentliche ich heute den Wortlaut.
Auf ihrer obligatorischen Weihnachtskarte bedankt sich die "Freie Presse" für das "Vertrauen" der Leser und verspricht zugleich, "auch im neuen Jahr Ihren Ansprüchen gerecht zu werden". Ist das auch wieder nur ein Versprecher?



Sehr geehrter Herr Sonntag,

im November vorigen Jahres teilten Sie mir mit, daß ich doch akzeptieren möchte, "dass wir Zusammenfassungen der Beantwortung vornehmen". Nun habe ich zwar nie erwartet, daß die Leserbrief-Redaktion eine "Beantwortung" meiner Leserbriefe vornimmt, doch ich glaube, Sie meinten die von mir damals wie heute gewünschte Bestätigung des Eingangs meiner Leserbriefe. Ihre Bitte um Akzeptanz dieser Vorgehensweise habe ich damals stillschweigend zur Kenntnis genommen, wobei es nicht schlecht gewesen wäre, wenn Sie mir den in ihrer Verantwortung geplanten Rythmus mitgeteilt hätten: wöchentlich, 14-tägig, monatlich, halbjährlich ...

Antwort von Herrn Sonntag, Chef vom Dienst der "Freien Presse Chemnitz", auf meine Mail vom 20.11.2004

Nun ist ein Jahr vergangen, ca. 100 Leserbriefe wurden in dieser Zeit von mir an die FP geschrieben, doch eine Bestätigung des Eingangs habe ich weder "zusammenfassend" noch separat erhalten, wobei doch dazu nur ein Mausklick auf den "OK-Button" der automatischen Eingangsbestätigung des Mail-Programms erforderlich ist. In meinen Augen eine sehr kleine "Mühe", die nichts mit "Kostengründen" zu tun hat.

Selbst die von Ihnen damals fälschlicherweise behaupteten "täglichen Einsendungen" habe ich reduziert. Da dies jedoch ebenfalls nicht zu einer Änderung des nach meinem Verständnis unhöflichen Verhaltens der Leserbrief-Redaktion geführt hat, muß ich inzwischen annehmen, daß Ihre damals geäußerten Gründe vorgeschobene waren.

Sie erwähnten damals "die Regelungen und Weisungen der Chefredaktion und der Leitung des Unternehmens". Vielleicht könnten Sie mich über deren Inhalt informieren, damit ich diese ebenfalls beachten kann. Wenn Sie das nicht dürfen, so teilen Sie mir bitte auch das mit. Ich werde mich dann an Herrn Schaub persönlich wenden.

Sie sprachen gleichzeitig vom "Interesse unserer vielen Leser", wobei ich darauf hinweisen möchte, daß ich einer davon bin. Im Interesse eines langjährigen Lesers bitte ich also um die Beantwortung dieser Mail, sowie um eine Regelung zur Bestätigung meiner Leserbriefe.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wallmann sen.

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