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Leserbrief an die "Randzone" zum Artikel "Wem gehört die 'Freie Presse'?"

Hans-Joachim || Datum: 16.12.2005

Leserbrief an die "Randzone" zum Artikel "Wem gehört die 'Freie Presse'?"

Sehr geehrter Herr Wallmann,

Ihren Bericht ( Wem gehört die Freie Presse?) habe ich mit Freude gelesen. Zumal es in der Tat kaum Veröffentlichungen über die Medien Union bzw. Rheinpfalz gibt und sie doch am Beispiel der Chemnitzer Tageszeitung umfassende Hintergrundinformationen über diesen fast (un)heimlichen Medien-Konzern liefern.

Da ich am Verlagssitz, also in Ludwigshafen, beheimatet bin, kenne ich die Geheimniskrämerei der Rheinpfalz-Herausgeber. Selbst bei dem jährlichen rheinland-pfälzischen Firmen-Ranking im Wirtschaftsteil der Rheinpfalz, wird z.B. das eigene Verlagsunternehmen einfach aus der Statistik weggelassen. Die LeserInnen sind im Bezug auf Größe und Macht der Rheinpalz auch bei uns, in der alten Bundesrepublik, seit Jahrzehnten total uninformiert, so wie dies in Chemnitz sicherlich immer noch größtenteils der Fall sein wird.

Im Sinne einer kritisch-wachsamen Öffentlichkeit verbreite ich unter der Bezeichnung >Linke Rhein-Neckar-News< in meinem politischen Umfeld einen privaten Newsletter. Hier beabsichtige ich demnächst - wenn sie damit einverstanden sind - die wichtigsten Fakten von Ihnen aufzugreifen und auf Ihre Recherche aufmerksam zu machen.

Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dazu Ihr okay geben, eventuell auch noch Hinweise oder Tips, auch zu neuen Erkenntnissen.

Geheimiskrämerei und Desinformation ist eine Verleger-Strategie, die im Zeitalter des Internet glücklicherweise mehr und mehr in die Defensive kommt. In diesem Sinne...

...mit besten Grüßen
Hans-Joachim

Kommentar: Natürlich habe ich mein Einverständnis gegeben. - K.W.



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