Anmerkung zum Leserbrief vom 18.12.2003


Klaus Wallmann sen.
Datum: 18.12.2003

Sehr geehrte Leserbrief-Redaktion,

nach dem gestern geführten Telefongespräch mit Herrn Sonntag möchte ich Ihnen auch hier noch einmal versichern, daß ich Ihre Redaktion in keiner Weise "heruntermachen" wollte. Das bringt meine Mail auch nicht zum Ausdruck. Sollte bei Ihnen dieser Eindruck entstanden sein, bitte ich hiermit um Entschuldigung.
Ich weiß, daß ich auf Ihre Auswahl der Leserbriefe objektiv keinen Einfluß habe, daß Sie veröffentlichen, was Sie subjektiv für opportun halten. Es muß mir auf der anderen Seite aber erlaubt sein, persönliche Kritik an diesem Auswahlverfahren zu üben, denn genau so, wie ich mich der Kritik an meiner Meinung stellen muß, wenn ich sie öffentlich mache, müssen Sie es, denn auch Ihre Zeitung ist eine öffentliche, mit der Sie Meinungen transportieren und mehr oder weniger Einfluss ausüben.
Deshalb stellen meine Leserbriefe auch kein Angriffe auf die Persönlichkeit Ihrer Autoren dar, wenn überhaupt, dann nur auf ihre Funktion. Ich benutze im folgenden Leserbrief lediglich einen Satz des Leitartikels vom 18.12. als Aufhänger. Der Inhalt und die Form schlagen selbst auf Herrn Soika zurück, denn so transportiert er, bewußt oder unbewußt, die mediale Unterstützung der "Dilettanten", über die er sich gleichzeitig beklagt. Das deutet zumindest auf Inkonsequenz.
In der Hoffnung, das auch weiterhin ab und zu ein Leserbrief von mir veröffentlicht wird, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
Klaus Wallmann


(Den Leserbrief zum Leitartikel von Dieter Soika "Pisa läßt grüßen", Freie Presse vom 18.12.2003, S.4, finden Sie unter diesem Datum in der Rubrik Leseerbriefe Freie Presse)



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